Fahrradgenuss in Wels

Radfahren ist nicht nur ein allseits beliebtes Freizeitvergnügen, sondern das Fahrrad erfreut sich allgemein als Hobby sowie „Fahrzeug“ zur raschen Fortbewegung immer größerer Beliebtheit. Die Stadt Wels hat diesen Trend schon vor einigen Jahren erkannt und es sich infolgedessen zur Aufgabe gemacht, die Radinfrastruktur im Sinne von ausgebauten Radfahrwegen sowie Radfahrstreifen zu forcieren. Teil dieses Aspekts war ebenso das Öffnen von Einbahnen für die Radfahrer, wodurch das Vorwärtskommen in der Innenstadt um ein Vielfaches erleichtert werden konnte.

Berechnung zufolge konnte eruiert werden, dass in der Stadt Wels der Anteil des Radverkehrs, gemessen an allen Welser Bürgern und Bürgerinnen, mehr als zehn Prozent beträgt. Dies ist ein äußerst beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Wels demzufolge im Spitzenfeld aller Städte und Gemeinden Oberösterreichs liegt. Wels ist also nicht nur eine Stadt, in welcher Bürger und Bürgerinnen täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren oder etwaige Erledigungen auf dem Drahtesel abklappern, sondern eine jener oberösterreichischen Städte, in welcher der allgemeine Radsport eine immens wichtige Bedeutung auf höchstem Niveau einnimmt. Dies betrifft vor allem das jährliche Kirschblütenrennen, das Innenstadtkriterium sowie die großartige Verteilung und Platzierung von Fahnen des Radclubs Resch & Frisch Wels bei sowohl nationalen als auch internationalen Fahrradrennen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen stellen Welser Radsportler auf ihrem Rennrad unter Beweis, was radtechnisch in ihnen steckt. Nicht umsonst erlebt der Welser Radsport einen regelrechten Boom, dessen Dank natürlich auch dem zuvor erwähnten Ausbau des Radwegnetzes sowie weiteren durchgeführten Maßnahmen gebührt.

Wels kann sich stolz als Hochburg des Radfahrens feiern lassen. Mit seinen 55 km Radstrecke bietet die oberösterreichische Stadt ein optimal ausgebautes Radwegnetz im sowohl Stadtverkehr als auch im Welser Umland. Hierbei sei festgehalten, dass Radler nicht nur in der historischer Welser Innenstadt fest im Sattel sitzen, sondern dass sich der Drahtesel ebenso im idyllischen Bauernland rundherum großer Beliebtheit erfreut.

Ein beliebter Radweg in Oberösterreich ist der sogenannte Traunradweg. Er zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Routen für Radler in ganz Oberösterreich und führt von Gmunden am Traunsee über Ohlsdorf und Laakirchen nach Lambach. Von Lambach aus geht es dem Fluss entlang weiter nach Wels und anschließend nach Linz, wo das Ziel erreicht ist und die Traun in die Donau mündet. Der Radweg ist 101 km lang und absolut familientauglich und kann sowohl per Citybike als auch Trekkingrad oder Mountainbike gefahren werden. Die Beschilderung ist mit dem Zeichen „R4“ gekennzeichnet.

Der sogenannte Panoramaradweg ist ein weiterer Radweg, der sich seitens Radler in Wels großer Begeisterung erfreut. Der Panoramaradweg zeigt vom Traunradweg in Wels (Trodatsteg) ab und führt die Radfahrer direkt durch die Stadt Wels sowie in das naheliegende Umland hinaus. Der erste Stopp im Rahmen des Panoramaradwegs erfolgt in Krenglbach beim Zoo Schmiding. Frisch gestärkt und wieder fest im Sattel erreichen die Radler schon bald das Eurothermen-Resort Bad Schallerbach. Das Ziel des Radwegs ist in Waizenkirchen, wo der Weg in den Aschachtalradweg übergeht, erreicht. Der Panoramaradweg erstreckt sich auf einer Länge von 33 km und ist ebenso absolut familientauglich. Die Beschilderung ist mit dem Zeichen „R19“ gekennzeichnet.

Das absolute Highlight in Sachen Radwege stellt der Römerradweg dar. Dieser Radweg startet in Passau und erreicht sein Ziel direkt in der Stadt Wels. Er ist 200 km lang, wobei 137 km in Oberösterreich zu fahren sind. Bestimmte Streckenabschnitte, die sich durch ein stärkeres motorisiertes Verkehrsaufkommen auszeichnen, sind mit entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet. Der Römerradweg erweist sich als absolut familienfreundlich. Die Beschilderung ist mit dem Zeichen „R6“ gekennzeichnet.